Nachtrag
Die tief stehende Frühlingssonne fabriziert fantastische Spiegelungen...
Die Gräser und Büsche haben zwar noch nicht ihr sommerliches Grün, trotzdem sind sie lohnende Foto-Objekte.
Pferdemädchen vom Reiterhof Malchow. Sie lassen ihre vierbeinigen Freunde die Frühlingsluft schnuppern.
Um den Frühling zu begrüßen, müssen wir keine großen Entfernungen zurücklegen. Direkt hinter unserem Haus beginnt der Barnimer Landschaftspark. Hier wollen wir auf Motivsuche gehen.
Zunächst genießen wir die wärmenden Sonnenstrahlen, den hohen Himmel und das wunderbare Licht.
Unser Reiseleiter sagt uns, dass in der Umgebung Lalibelas weitere Felsenkirchen besichtigt werden können. Jedoch sind diese nicht senkrecht, sondern waagerecht in den Berg getrieben. So entstanden Höhlen- oder Grottenkirchen. Oftmals sind sie sehr abgelegen und nur auf abenteuerlichen Wegen zu erreichen. Zur Grottenkirche Na'akuto La'ab kann man auf einer befahrbaren Straße gelangen.
Am Rande der Straße liegen Dörfer, in denen die Frauen der täglichen Arbeit nachgehen.
Das anmutigste und bemerkenswerteste aller Gotteshäuser Lalibelas ist die Kirche Bet Giyorgis. Sie liegt etwas abseits und hat die Form eines griechischen Kreuzes.
Gut sind die tiefen Ausschachtungen mit den senkrechten Wänden zu erkennen.
Die Baumeister haben der Kirche einen dreistufigen Sockel und einen prachtvollen Eingang aus dem Felsen gemeißelt.
Der Priester dieser Kirche zeigt uns ein uraltes handgeschriebenes Buch mit Seiten aus Ziegenleder.
Der Besuch der Kirch Bet Giyorgis bildet den Glanzpunkt und zugleich Abschluss unserer Besichtigungstour durch den Kirchenbezirk Lalibelas.
Der Priester wurde kurz darauf von seiner Tochter zum gemeinsamen Abendessen abgeholt und schloss hinter uns die Kirche zu.