Mittwoch, 15. September 2010

Auf unserer Zugfahrt nach Ronda sehen wir nicht nur Kampfstiere, auch Pferde weiden auf den weiten Flächen. Leider passiert bald eine Tragödie, verbunden mit einem unfreiwilligen, längeren Aufenthalt. Ein neben den Gleisen weidendes Pferd erschrickt, scheut und springt vor den Zug. Es überlebt die Kollision mit der Lokomotive nicht und verendet noch am Unfallort.

Ein Tierarzt und ein Techniker werden herbeigerufen. Der Tierarzt bestätigt den Tod des Pferdes, der Techniker stellt leichte Schäden an der Lok fest. Lange wird beratschlagt, wie wir nun nach Ronda kommen. Endlich wir beschlossen, dass der Zug mit Schrittgeschwindigkeit bis zur nächsten Bahnstation fährt und dort ausgetauscht wird.



Nachdem wir den Schock ein wenig überwunden haben, konzentrieren wir uns wieder auf die Landschaft. Wir fahren an riesigen Korkeichenwäldern vorbei und ...

durchqueren ein Gebirge mit tiefen Schluchten und klaren Gebirgsbächen, an deren Ufern Oleanderbüsche blühen.

Montag, 13. September 2010

Den Affenfelsen von Gibraltar können wir leider nicht erklimmen, die Zeit reicht nicht. Statt dessen fahren wir zu einem Aussichtspunkt, wo wir einen weiten Panoramablick auf Gibraltar haben und den Felsen - wenn auch ein wenig in Dunst gehüllt - gut sehen können.

Dann wechseln wir unser Transportmittel. Wir lassen den Bus stehen und fahren mit der Bahn auf einer historischen Strecke von Algeciras nach Ronda.

Eben waren wir noch an der dicht bebauten Costa del Sol, wo von der Landschaft nur noch wenig zu sehen ist. Nach nur wenigen Kilometern sind wir im Hinterland und haben Natur pur.

Der nostalgische Zug fährt in gemütlichem Tempo an schmucken Fincas vorbei und an weiten Grasflächen, auf denen die wilden Kampfstiere weiden.

Samstag, 11. September 2010

In unserem Hotel in Malaga werden wir am nächsten Tag sanft durch das leise Tuckern eines Fischerbootes geweckt. Wir packen schnell alle Sachen zusammen und bewegen uns zum Treffpunkt vor dem Hotel, wo wir auf den Bus warten, der während der gesamten Rundfahrt unser bequemes Transportmittel sein wird.

Während wir auf den Bus warten, spekulieren wir, wer wohl die Anwesen auf der anderen Straßenseite bewohnen wird.

Dann fahren wir viele Kilometer an der dicht bebauten Costa del Sol entlang in Richtung Gibraltar.


Donnerstag, 9. September 2010

Bei unserem Abendspaziergang an der Costa del Sol amüsieren wir uns über die Divisionen von Strandliegeplätzen (- die Zeiten haben wir hinter uns gelassen -).

Wir finden eine ruhige Bucht und genießen die Abendstimmung.



Mittwoch, 8. September 2010

Von der Gasstätten-Terrasse unseres Hotels in Malaga - im achten Stock gelegen - schauen wir uns die Gegend an. Wir entdecken einen uralten Wachtturm aus maurischer Zeit. Diese Türme sieht man noch häufig an der Küste. Sie stehen alle unter Denkmalschutz.

Am Strand verleben die Urlauber ihre Freizeit nach Lust und Laune.


Wir entschließen uns zu einem Abendspaziergang und entdecken dabei, dass das Hotel einen parkähnlichen Garten mit üppigem Pflanzenwuchs hat.


Dienstag, 7. September 2010

Unser Hotel in der Nähe von Malaga ist eigentlich ein gesichtsloses Gebäude, aber es hat zwei Vorzüge: Zum einen liegt es unmittelbar am Strand und zum anderen lehnt es sich mit seiner Rückseite direkt an eine steile Felswand, so dass alle Fenster zum Meer ausgerichtet sind. Und noch ein Kuriosum: Durch die Lage an der Steilküste betritt man das Hotel von der Straßenseite in der achten Etage und muss zum Strand acht Stockwerke nach unten fahren. Das verwirrte uns zu Anfang ein wenig.

In unser Hotelzimmer schauen zwei Palmenwipfel.

Die Aussicht vom Balkon unseres Zimmers ....


und von der Terrasse der Gaststätte....
(Man kann es gut oder schlecht finden.)

Montag, 6. September 2010

Die nächsten Wochen verbringen wir in Andalusien. Wir unternehmen eine große Rundreise, die uns von unserem Ankunftsort Malaga nach Gibraltar, Ronda und Cadiz führt; von dort geht es weiter über Jerez de la Frontera, Sevilla, Cordoba und Granada wieder zurück nach Malaga.

Wir sind in Malaga gelandet und fahren mit dem Transferbus zum Hotel außerhalb der Stadt. Schnell versuche ich durch das Busfenster ein paar eindrucksvolle Fotos vom Ortskern zu schießen.



Die sitzende Statue stellt den Märchendichter Hans Christian Andersen dar, der in Malaga eine schöpferische Phase erlebte.