Samstag, 9. Oktober 2010

In der Sherry-Bodega in Jerez de la Frontera zeigt uns eine nette Mitarbeiterin ganz stolz die Sherry-Fässer, deren Inhalt für die Königshäuser Europas bestimmt ist. Ehrfurchtsvoll betrachten wir die königlichen Wappen.

Dann geht es in das Allerheiligste - die Lagerhäuser. Nur die unteren Fässer enthalten den fertigen Sherry-Wein, nur aus ihnen darf abgefüllt werden. Die fehlende Menge wird aus dem darüber liegenden Fass nachgefüllt, und so geht es Etage für Etage fort. Daher kommt es, dass es beim Sherry keine Jahrgänge gibt.

Aus kleinen bemoosten Fässchen werde Proben gezogen.

Die unterschiedlichen Arten des Sherry ergeben sich aus den verschiedenen Rebanbaugebieten und der entsprechenden Bodenbeschaffenheit.

Zur Verkostung werden wir in einen großen Saal geführt...

finden unsere Lieblingsmarke heraus und lassen den Vormittag fröhlich ausklingen.

Freitag, 8. Oktober 2010

Jerez de la Frontera ist nicht nur für seine Königliche Reitschule berühmt, hier wird auch eine andere Berühmtheit produziert - der Sherry. Wir besichtigen die Sherry-Bodega Jose Estevez. Zunächst werden wir in das hochherrschaftliche Haus der Familie geführt ...



... und bekommen die ersten Sherry-Fässer zu Gesicht.

Donnerstag, 7. Oktober 2010

In Jerez de la Frontera besuchen wir die Werkstätten der Königlichen Reitschule und erleben, wie viel traditionelle Handwerkskunst rund ums Pferd immer noch benötigt wird und von Spezialisten beherrscht werden muss.





Wir dürfen auch einen Blick in die Trainingshalle werfen, wo für die großen Shows geprobt wird - und machen aus der Hüfte heraus ein verbotenes Foto.

Mittwoch, 29. September 2010


In Jerez de la Frontera schauen wir noch lange dem Training der Andalusier-Hengste im Gelände zu...




... bis uns eine freundliche Mitarbeiterin in eines der Gebäude bittet, damit wir weitere Arbeiten rund ums Pferd kennenlernen.


Das Tagebuch macht nun für eine Woche Pause.

Montag, 27. September 2010

Jerez de la Frontera ist für zwei Dinge weltberühmt: für die Sherry-Produktion und für die Königliche Reitschule. Unser Reiseleiter hat zuerst einen Besuch der Reitschule organisiert. Auf einem riesigen Gelände inmitten der Stadt werden die edlen andalusischen Pferde gezüchtet und ausgebildet.

Wir durchschreiten zunächst einen Park und kommen zu einem Schloss, das als Verwaltungs- und Repräsentationsgebäude dient. Alles ist sehr weitläufig, stilvoll angelegt und äußerst gepflegt.

im Innern des schlossähnlichen Gebäudes

Dieses Gebäude beherbergt einige Ställe und die große Reithalle.

Auf Trainingsplätzen werden die andalusischen Hengste ausgebildet und bewegt.

Samstag, 25. September 2010

Hübsche Details finden wir bei unseren Stadtbesichtigungen immer und können uns daran erfreuen. Hier gibt es eine kleine Auswahl aus Ronda.




Wir haben schon wieder unsere Plätze im Bus eingenommen, fahren in Richtung Jerez und werfen noch einmal einen Blick zurück auf die weiße Stadt auf dem Hochplateau.

Donnerstag, 23. September 2010


Die andalusischen Stadt Ronda ist nicht nur wegen ihrer spektakulären Lage berühmt, sie gilt gleichzeitig als Geburtsort des modernen Stierkampfes. Im 18. Jahrhundert entwickelten hier die Brüder Romero neue Regeln und Rituale. Zum ersten Mal gab es den Stierkämpfer zu Fuß mit einem roten Tuch und in ein Gewand gekleidet, das Goyas Bildern entlehnt war.


Zur gleichen Zeit wurde die große, elegante Arena gebaut, die als die schönste in Andalusien gilt. Entworfen wurde sie von dem gleichen Architekten, der auch die Neue Brücke über den Tajo errichten ließ.

die Königsloge


Wir steigen auf die geschwungene Galerie und stellen uns die Szenerie in der Arena vor, die einen Durchmesser von 66 Metern hat. Und wir hören die Nachricht, dass der Stierkampf in Katalonien - im Norden Spaniens - inzwischen verboten ist. Diese Entscheidung sofort zu bejubeln ist, glaube ich, zu einfach.