
FILOSO
vor 3 Monaten
Die Alhambra erlebte eine 200jährige islamische Blütezeit. Während dieser Periode residierten verschiedene maurische Herrscher auf dem Areal und jeder ließ sich einen eigenen Palast erbauen. Wir erobern ein Wunderwerk nach dem anderen und haben den Eindruck, die Baumeister erschufen immer filigranere Kunstwerke. 




Endlich fahren wir zum Burgberg - zur Alhambra (Übersetzung auf Deutsch in vielen Quellen: "die Rote", wegen des roten Steins, aus dem die Festung erbaut ist). Das Areal ist 13 ha groß und beherbergt die Zitadelle, Paläste und Gartenanlagen.
Wir treten durch das Eingangstor und machen uns noch einmal bewusst, dass der riesige Gebäudekomplex seine islamische Blütezeit zwischen 1300 und 1500 erlebte, als bedeutende maurische Kalifen ihre Residenz nach Granada verlegten. 1492 endete die maurische Ära, Granada fiel als letzte Bastion, die Christen hatten die spanische Halbinsel zurückerobert.
Zunächst macht die Zitadelle einen recht abweisenden Eindruck, aber wir wissen schon aus Erfahrung, dass der Reiz arabischer Bauwerke im Innenhof zu suchen ist.
Wenn der Name Granada fällt, denkt jeder sofort an eine Sehenswürdigkeit: die Alhambra. Aber diesen Touristenmagneten zu besuchen ist gar nicht so einfach. Die Besucherzahlen sind limitiert und man bekommt exakte Besichtigungszeiten zugeteilt.

